Portrait von Matthias Drevs

Matthias Drevs

Organisationsentwicklung · Führungsberatung · Supervision

Warum bleibt Ihre Organisation, wie sie ist, obwohl schon viele Veränderungsinitiativen aufgesetzt wurden?

Weil Veränderungsfähigkeit von den ungeschriebenen Gesetzen der Organisationskultur verhindert wird. Ob eine Organisation sich bewegen kann, entscheidet eine zweite Ordnung, die nur durch externe Impulse sichtbar wird: informelle Aufträge, Loyalitäten, soziodynamische Regelsysteme. Matthias Drevs macht diese zweite Ordnung verhandelbar und gestaltbar.

Für wen ich arbeite

Wie ich arbeite

Eine Organisation ist eine soziale Ordnung, die Menschen jeden Tag neu herstellen. Das geschieht in Entscheidungen, Routinen und Gesprächen, aber auch in Rücksichtnahmen, Umwegen und dem, was nicht zur Sprache kommt.

Gerät diese Ordnung durch Veränderungen ins Stocken, zeigt sich das oft unspektakulär. Entscheidungen werden vertagt, Zuständigkeiten umgangen, Konflikte an anderer Stelle ausgetragen. Die kulturellen Sogkräfte wirken weiter und kosten auf Dauer meist mehr als zu erwarten war.

Ich untersuche mit Ihnen, wie Ihre Organisation tatsächlich arbeitet: wie wird entschieden, wenn es darauf ankommt. Welche Regelsysteme wiegen im Zweifel schwerer als ein Beschluss der Geschäftsführung. Und wen kostet die geplante Veränderung etwas? Ich spreche diese Zusammenhänge klar an, ohne über Personen zu urteilen. Mit Respekt vor dem Gewordenen und mit Klarheit über Dysfunktionales. So werden kollektive Muster besprechbar und können bearbeitet werden.

Nicht alles, was dabei zur Sprache kommt, ist angenehm. Doch erst ein realistisches Bild der Lage ermöglicht klare Entscheidungen. Ich stelle Ihnen meine Beobachtungen, meine Empfehlungen und meine Erfahrung zur Verfügung. Welche Konsequenzen Sie daraus ziehen, entscheiden Sie. Die Verantwortung bleibt bei Ihnen.

Ich arbeite dort, wo betriebswirtschaftliche Regelsysteme und psychologische Dynamiken gleichzeitig wirken.

Anlässe für meine Leistungen

Wenn die Organisation nicht tut, was beschlossen ist

  • Eine neue Strategie versandet zwischen Top-Management und Organisation.
  • Wachstum, Reorganisation oder M&A haben Rollen und Verantwortung unscharf gemacht.
  • Eine Transformation produziert Aktivität, aber zu wenig Wirkung.
  • KI verändert Prozesse, Expertise und Macht schneller als die Kultur es zulässt.

Wenn Führung selbst das Thema ist

  • Das Führungsteam ist nicht entscheidungsfähig.
  • Konflikte werden auf persönlicher Ebene gelesen und ausgetragen.
  • Eine Rolle verlangt eine Autorität, die die Person noch nicht deckt.
  • Was Führung hier heißt, ist nie ausgesprochen worden, und jeder handelt nach einer anderen Antwort.

Alle Leistungen im Überblick →

Anlass-Check: die eigene Lage einordnen →

Matthias Drevs sitzt mit Stift und Schreibmappe im Sessel, im Hintergrund ein Flipchart

Grundlage

Über 200 Mandate seit 2011.

  • 1. Fußball-Bundesliga
  • Automotive
  • Energie
  • Family Offices
  • Handel
  • Krankenhäuser
  • Luftverkehr
  • Luxus-Hotellerie
  • Medien
  • Mode
  • Professional Services
  • Shipping
  • Telekommunikation

Namen von Mandanten stehen hier nicht. Wer mit mir arbeitet, arbeitet an Fragen, die höchste Vertraulichkeit bedingen. Das endet nicht an meiner Website. Falls Sie Kontakt mit ehemaligen Mandanten zur Validierung meiner Wirkung brauchen, stelle ich die Verbindung mit beidseitigem Einverständnis her. Sprechen Sie mich gerne an.

Veröffentlichungen

Seit 2022 bin ich Gesellschafter der Kessel und Kessel (öffnet in neuem Tab) GmbH. Vorhaben, die mehr als eine Person verlangen oder besondere Fachkenntnisse benötigen, besetze ich von dort aus mit Kolleginnen und Kollegen.

Zur Person

Ich bin zweigleisig ausgebildet, in der Betriebswirtschaftslehre und der Psychologie: M.A. Human Resource Management an der Universität Hamburg, davor B.A. Bildungswissenschaften an der Leuphana Lüneburg, dazu Systemische Transaktionsanalyse und die Morphologische Intensivberatung bei Prof. Dr. Daniel Salber. Seit 2011 arbeite ich selbstständig, aus der Region Lüneburg heraus, deutschlandweit. Was mir in einer Sitzung auffällt, spreche ich aus; dafür werde ich geholt.

Kontakt

Rufen Sie an, wenn es eilt oder Sie die Sache ungern schriftlich formulieren: +49 4135 2379768

Schriftlich: mdrevs@matthiasdrevs.de

Häufige Fragen

Was macht ein Organisationsentwickler konkret?

Ich bin Matthias Drevs, Organisationsentwickler und Führungsberater. Ich mache sichtbar, welche Muster eine Organisation tatsächlich steuern: wie entschieden wird, wer Verantwortung trägt, wie Führung und Zusammenarbeit ineinandergreifen. Dafür arbeite ich mit Organisationsdiagnostik, Führungs- und Rollenanalysen sowie Teamdiagnostik. Am Ende steht ein Bild der kulturellen und strukturellen Hebel, an dem Veränderung ansetzen kann.

Wann brauche ich Beratung für mein Führungsteam?

Wenn das Führungsteam nicht entscheidungsfähig ist, Konflikte auf persönlicher Ebene ausgetragen werden oder eine neue Strategie zwischen Top-Management und Organisation versandet. Solche Lagen lassen sich von innen schwer durchbrechen, weil jedes Mitglied des Gremiums Teil der Lage ist. Externe Begleitung schafft Abstand und strukturelle Klarheit.

Wie werden Führungsteams wieder entscheidungsfähig?

Ein Führungsteam entscheidet nicht, wenn die Entscheidung persönlich oder kulturell zu teuer werden könnte. Geklärt wird deshalb zuerst, welche Frage tatsächlich offen ist und welcher Anteil davon im Gremium selbst liegt. Danach werden Zuständigkeit, Vetorechte und Commitment-Regeln festgelegt. Entscheidungsfähigkeit entsteht, wenn der eigentliche Konflikt am Tisch liegt. Bessere und verbindliche Sitzungsregeln sind dann häufig ein greifbares Endergebnis der Konfliktlösung.

Wie lassen sich Rollen und Verantwortung nach Wachstum, Reorganisation oder M&A klären?

Nach Wachstum, Reorganisation oder M&A stimmen Organigramm und gelebte Zuständigkeit selten überein. Eine Rollenanalyse vergleicht beides: was auf dem Papier steht, was tatsächlich erwartet wird, was niemand übernommen hat. Streitige Schnittstellen werden benannt und einzeln entschieden, statt in einem neuen Kästchendiagramm zu verschwinden. Am Ende weiß jede Führungskraft, wofür sie zuständig ist und wofür nicht.

Warum produziert eine Transformation viel Aktivität, aber wenig Wirkung?

Weil Veränderung formal beschlossen, aber nicht strukturell verankert wird. Aktivität ist der Ersatz, den eine Organisation anbietet, solange die eigentliche Frage offen ist: Wer gibt etwas ab, wer bekommt etwas dazu. Ich entwerfe Transformationsarchitekturen und kläre die entscheidenden Etappen, damit Orientierung, Verantwortung und Bewegung in der Organisation entstehen und nicht auf der Folie bleiben.

Wie verändert KI Prozesse, Expertise und Macht in Organisationen?

KI entwertet Expertise, die bisher Status gesichert hat, und verschiebt Einfluss zu denen, die die Systeme bedienen. Formal ändert sich ein Prozess, tatsächlich ändert sich eine Rangordnung. Der Widerstand, der daraus entsteht, kommt selten als Machtfrage zur Sprache. Er kommt als Qualitätsfrage, als Datenschutzfrage, als Frage der Sorgfalt. Ich bringe die Verschiebung zur Sprache, bevor sie sich in Blockaden übersetzt.

Was unterscheidet Beratung, Supervision und Coaching?

Beratung richtet sich auf die Organisation und ihre Strukturen. Supervision reflektiert die eigene professionelle Rolle und das berufliche Handeln. Coaching begleitet individuelle Führungskräfte bei konkreten Entwicklungsthemen. Ich arbeite in allen drei Formaten, je nachdem, was die Situation verlangt. Welches Format passt, entscheidet sich an der Frage, wer den Auftrag erteilt hat.

Für welche Organisationen arbeite ich?

Seit 2011 über 200 Mandate. Ich habe bereits mehrere Konzerneinheiten im Top-Management begleitet, aber auch kleine und mittelständische Firmen profitieren von meiner Rolle. Die Branchen: 1. Fußball-Bundesliga, Automotive, Energie, Family Offices, Handel, Krankenhäuser, Luftverkehr, Luxus-Hotellerie, Medien, Mode, Professional Services, Shipping, Telekommunikation. Ich arbeite aus der Region Lüneburg heraus, deutschlandweit, und bin seit 2022 Gesellschafter der Kessel und Kessel GmbH.

Was erfährt mein Umfeld davon, wenn ich mit Ihnen arbeite?

Nichts, was Sie nicht selbst mitteilen. Inhalte aus Einzelgesprächen gehen nicht an Auftraggeber, Vorgesetzte oder HR. Was aus einer Diagnose an die Organisation zurückgeht, ist vorher abgestimmt und so verdichtet, dass es keiner Person zuzuordnen ist. Nach Ende eines Mandats bleibt das so.

Arbeiten Sie allein oder mit einem Team?

Ich arbeite allein und persönlich. In Ihrem Mandat sitzt keine Junior-Ebene, kein wechselndes Projektteam, keine Übergabe an jemanden, den Sie im Angebot nicht gesehen haben. Für Vorhaben, die mehr als eine Person verlangen, besetze ich über die Kessel und Kessel GmbH, deren Gesellschafter ich seit 2022 bin. Die Verantwortung für das Mandat bleibt bei mir.

Was kostet das und wie lange dauert es?

Jedes Format hat ein definiertes Ende: eine vereinbarte Dauer und ein Ergebnis, das benannt ist, bevor die Arbeit beginnt. Der Aufwand hängt davon ab, wie viele Ebenen und Standorte beteiligt sind und ob eine Diagnose in eine Begleitung übergeht. Sie erhalten ein schriftliches Angebot mit Umfang, Terminen und Honorar, bevor eine Entscheidung fällt.

Matthias Drevs – Managementberatung